Kalbas Rogall & Partner GbR - Aktuelles
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BFH Überblick: Alle am 17.4.2019 veröffentlichten Entscheidungen
18/04 - 2019
Am 17.4.2019 hat der BFH sechs Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.
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BFH Kommentierung: Teilwertabschreibung auf zum Umlaufvermögen gehörenden Anteilen an offenen Immobilienfonds
18/04 - 2019
Der Teilwert von Anteilen an offenen Immobilienfonds, deren Ausgabe und Rücknahme endgültig eingestellt ist, ist der Börsenkurs der Anteile im Handel im Freiverkehr. Eine voraussichtlich dauernde Wertminderung von derartigen Anteilen liegt vor, wenn der Börsenwert zum Bilanzstichtag unter denjenigen im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile gesunken ist und der Kursverlust die Bagatellgrenze von 5 % der Anschaffungskosten bei Erwerb überschreitet.
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BFH Kommentierung: Rückstellung für drohende Steuerschulden des Organträgers
18/04 - 2019
Aufwendungen einer Organgesellschaft aufgrund einer Haftungsinanspruchnahme für Körperschaftsteuerschulden des Organträgers nach § 73 AO fallen nicht unter das Abzugsverbot des § 10 Nr. 2 KStG. Sie sind jedoch als verdeckte Gewinnausschüttungen zu qualifizieren.
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BFH Kommentierung: Zuflusszeitpunkt von Entschädigungen für die Eintragung einer Dienstbarkeit
18/04 - 2019
Entschädigungszahlungen für die Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit, die das Recht dinglich absichert, das belastete Grundstück als Überflutungsfläche zu nutzen, sind im Zuflusszeitpunkt als Betriebseinnahme zu erfassen.
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Brexit in Fällen: Besteuerung von bezogenen Dienstleistungen (B2B)
18/04 - 2019
Im entworfenen Fall lässt die A-GmbH von der britischen Y-Ltd eine Marktstudie zum Kaufverhalten nach dem Brexit erstellen. Sie erhält eine Rechnung ohne Umsatzsteuer und ohne Hinweis auf ein etwaiges Reverse-Charge-Verfahren. Im Übrigen enthält die Rechnung alle erforderlichen Angaben i. S. d. § 14 UStG. Die A-GmbH fragt sich, ob sie aus dieser Rechnung Vorsteuer ziehen kann.
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Praxis-Tipp: Abstandszahlung an Mieter für vorzeitigen Auszug
18/04 - 2019
Oft zahlen Vermieter ihrem Mieter eine Abfindung, damit dieser seine Wohnung vor Ablauf der vertraglich festgelegten Mietzeit vorzeitig räumt. In diesen Fällen stellt sich die Frage, ob der Vermieter die Abstandszahlung für die Auflösung des Mietverhältnisses als Werbungskosten abziehen darf.
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BFH Pressemitteilung: Maßgeblichkeit ausländischer Buchführungspflichten im deutschen Besteuerungsverfahren
17/04 - 2019
Der BFH hat entschieden, dass eine auf ausländischem Recht beruhende Buchführungspflicht eines Steuerpflichtigen zugleich als Mitwirkungspflicht im (inländischen) Steuerverfahren zu beurteilen ist.
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BFH Pressemitteilung: Organ einer Kapitalgesellschaft kann ständiger Vertreter sein
17/04 - 2019
Der BFH entschieden, dass der Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft ständiger Vertreter sein kann. Dies führt zur beschränkten Körperschaftsteuerpflicht des ausländischen Unternehmens, selbst wenn dieses im Inland keine Betriebsstätte unterhält.
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BFH Kommentierung: Pensionsrückstellung im Jahr der Zusage unter Berücksichtigung neuer Richttafeln
17/04 - 2019
Wird im Jahr der Erteilung einer Pensionszusage eine Pensionsrückstellung gebildet und erfolgt dies im Jahr der Veröffentlichung neuer "Heubeck-Richttafeln", existiert kein "Unterschiedsbetrag" i.S. des § 6a Abs. 4 Satz 2 EStG, der auf 3 Jahre verteilt werden müsste.
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FG Münster: Erhöhte Lebensmittelkosten wegen Bulimie
17/04 - 2019
Durch Bulimie verursachte erhöhte Lebensmittelkosten sind nicht als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig.
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FG Münster: Keine Wiedereinsetzung bei vom Steuerberater vergessener Anfechtung
17/04 - 2019
Legt ein Steuerberater für seinen Mandanten nur gegen einen Teil der aufgrund einer Betriebsprüfung ergangenen Bescheide Einspruch ein, kommt hinsichtlich der vergessenen Bescheide keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht. Das hat das FG Münster aktuell klargestellt.
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FinMin Kommentierung: Freigrenze für Zuwendungen an Vereinsmitglieder erhöht
17/04 - 2019
Das FinMin Baden-Württemberg hat erklärt, dass es die Wertgrenze für zulässige Zuwendungen an Vereinsmitglieder („Annehmlichkeiten“) von 40 auf 60 EUR erhöht hat. Vieles spricht dafür, dass diese Wertgrenze auch von Finanzverwaltungen anderer Bundesländer angewendet wird.
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